Volles Haus: Unser Longevity-Event in Berlin
Das Wichtigste in Kürze:
Wir sind ein Club, und das heißt für uns: Menschen zusammenzubringen, die dieselben Fragen stellen.
Im Juli haben wir unsere Members zu einem Longevity-Nachmittag nach Berlin eingeladen. Infusionstherapien, IHHT, Bluttests und eine VNS-Station liefen parallel.
Das Beeindruckendste war am Ende nicht die Technik, sondern der Geräuschpegel. Überall standen und saßen Menschen zusammen, die sich beim Ankommen noch nicht kannten.
Die nächsten Termine in Rostock, Düsseldorf, Köln und Berlin stehen schon fest.
Wir sind ein Club. Für uns bedeutet das hauptsächlich eines: Menschen zusammenzubringen.
Gleichgesinnte, die über dieselben Themen reden wollen, die neue Anwendungen ausprobieren möchten und die sich untereinander vernetzen. Einen Ort, an dem man nicht nur behandelt wird, sondern dazugehört.
Genau das haben wir im Juli in Berlin gemacht. Wir haben unsere Members für einen Nachmittag eingeladen und über mehrere Stunden liefen bei uns Infusionstherapien, IHHT und Bluttests parallel. Dazu kamen die VNS-Analyse, die Getränke von DRYLL, ein Buffet, Goodie Bags und tolle Unterhaltungen.
Wie dieser Nachmittag abgelaufen ist und warum genau das für uns zum Kern von Longevity gehört, erzählen wir hier.
Ein Nachmittag, ein volles Haus
Unser Studio ist ohnehin jeden Tag für Sie da. Ein Event ist trotzdem etwas ganz anderes. Im normalen Betrieb kommt jede und jeder für sich, zum eigenen Termin, mit dem eigenen Anliegen. An diesem Nachmittag haben wir das bewusst umgedreht.
Wir haben unsere Members eingeladen, alle Stationen gleichzeitig aufgebaut und den Nachmittag so gelegt, dass sich Menschen wirklich begegnen und nicht nur im Flur grüßen. Wer wollte, konnte ausprobieren. Wer lieber zusehen wollte, konnte zusehen und fragen. Und wer einfach nur mit einem Getränk in der Hand stehen bleiben wollte, hat garantiert jemanden gefunden, der über dieselben Themen reden wollte.
Die Infusionen
Um das Immunsystem und das Energielevel unserer Members zu unterstützen, gab es an diesem Nachmittag Infusionen mit Vitaminen und Mikronährstoffen. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, die B-Vitamine tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Welche Zusammensetzung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Bedarf ab, deshalb stand vor jeder Infusion ein kurzes Gespräch.
Die Infusionen liefen über den kompletten Nachmittag parallel und waren die meistgenutzte Anwendung. Weil eine Einheit rund eine halbe Stunde dauert, saßen die Gäste in dieser Zeit nebeneinander. Aus der Behandlung wurde so ganz nebenbei ein gemeinsames Zusammensitzen.
IHHT
Ebenfalls durchgehend im Einsatz war das IHHT, also das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training. Dabei atmet man über eine Maske im Wechsel sauerstoffärmere und sauerstoffreichere Luft. Der Körper bekommt darüber einen dosierten Reiz, ohne dass man sich körperlich anstrengen muss. Die Anwendung selbst verbringt man entspannt auf der Liege.
Für viele Gäste war das die Anwendung mit dem größten Erklärungsbedarf, weil von außen kaum etwas zu sehen ist. Die häufigste Frage lautete deshalb, wie oft man das machen müsste, damit es sich lohnt. Die Antwort hängt vom Ziel und vom Ausgangspunkt ab, und genau deshalb steht bei uns vorher immer eine Bestandsaufnahme.
Ein Piks in die Fingerkuppe
Die kleinste Station hatte den größten Aha‑Effekt. Ein Piks in die Fingerkuppe, ein Tropfen Blut, und kurz darauf standen erste Werte auf dem Tisch. Daneben gab es für alle, die tiefer einsteigen wollten, die ausführlichere Blutanalyse.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich die Stimmung ändert, sobald aus einem Gefühl eine Zahl wird. Vorher heißt es „Ich bin oft müde". Danach heißt es: „Mein Wert liegt hier, und was mache ich jetzt damit?". Genau diese Verschiebung ist unser Ausgangspunkt für alles Weitere, und deshalb steht bei uns die Messung immer vor der Behandlung.
Direkt daneben stand unser rotes Roll-up mit einer Zahl, über die viel diskutiert wurde: sieben Prozent Genetik. Der Rest liegt am Lebensstil. Die Forschung stützt diese Richtung. Die Arbeit „Estimates of the Heritability of Human Longevity Are Substantially Inflated due to Assortative Mating" (Ruby et al., Genetics, 2018) kam nach Auswertung von Stammbaumdaten mehrerer hundert Millionen Menschen auf eine Erblichkeit der Lebensspanne von deutlich unter zehn Prozent.
Die VNS-Analyse
Angeboten haben wir außerdem die VNS-Analyse. VNS steht für vegetatives Nervensystem, also den Teil des Nervensystems, der Herzschlag, Atmung und Verdauung steuert, ohne dass wir bewusst etwas dafür tun. Gemessen wird über die Herzratenvariabilität, das sind die feinen Abstände zwischen zwei Herzschlägen. Die Messung selbst dauert nur wenige Minuten, man sitzt dabei ruhig auf einem Stuhl.
Das Ergebnis zeigt, in welchem Verhältnis Anspannung und Erholung bei Ihnen gerade stehen. Für einige Gäste war das der eindrücklichste Moment des Nachmittags, weil eine Zahl bestätigt hat, was sie ohnehin geahnt hatten. Wie sich so ein Wert über zwei Monate verändern kann, zeigt unser Beitrag zu Nicos Messwerten weiter unten.
DRYLL, Bio-Limonaden und ein Buffet
Getränke sind bei so einem Anlass normalerweise Nebensache. In unseren Dosen steckte diesmal eine kleine Geschichte.
DRYLL stammt von André Schürrle. Nach seiner Fußballkarriere kam der Weltmeister von 2014 über Marathontraining und Ultra-Trail-Läufe an einen Punkt, an dem ihm die üblichen isotonischen Getränke zu wenig Salz enthielten. 2025 hat er deshalb mit David Rost ein eigenes entwickelt. Pro Portion stecken darin 500 mg Natrium, 300 mg Kalium und 60 mg Magnesium, also bis zu fünfmal so viel Natrium wie in einem klassischen Sportgetränk, dafür ohne Zucker und ohne Koffein.
Zu einem Longevity-Nachmittag passt das besser, als es zunächst klingt. Mineralstoffe gehören zu den Bausteinen, die im Alltag am ehesten zu kurz kommen, und Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Muskelfunktion bei. Dazu gab es ein Buffet mit frischem Obst.
Unseren Partnern gilt an dieser Stelle unser herzliches Dankeschön.
Die Goodie Bags
Zum Abschied bekamen die Gäste eine Goodie-Bag. Ein kleiner Gruß, der den Nachmittag noch ein Stück mit nach Hause nimmt.
Das Wichtigste steckte allerdings in keiner Tasche. Wer allein gekommen war, verabschiedete sich am Ende aus einer Gruppe heraus. Das ist offen gesagt das schönste Ergebnis, das solch ein Nachmittag haben kann.
Warum wir solche Events machen
Longevity wird meistens als Einzelprojekt erzählt. Ihre Werte, Ihr Schlaf, Ihre Protokolle, Ihre Disziplin. Das ist nicht falsch, aber es ist unvollständig. Denn eine Infusion wirkt für sich genommen ein paar Stunden. Ein Bluttest liefert eine Momentaufnahme. Ein IHHT-Zyklus setzt einen Reiz. Was daraus wird, entscheidet sich in den Wochen danach, und die verbringen Sie nicht bei uns, sondern in Ihrem Leben. Wer dort Menschen um sich hat, die ähnliche Fragen stellen, bleibt eher dran.
Deshalb heißen wir Club und nicht Praxis, Institut oder Zentrum.
Ein Club ist ein Ort, an dem man wiederkommt, an dem man sich kennt und an dem man sich trifft. Die Events sind der Teil, der das möglich macht.
Dass Gemeinschaft dabei mehr ist als ein schönes Gefühl, ist inzwischen gut belegt. Die Metaanalyse „Social Relationships and Mortality Risk: A Meta-analytic Review" (Holt-Lunstad et al., PLoS Medicine, 2010) hat 148 Studien mit 308.849 Teilnehmenden ausgewertet.
Menschen mit starken sozialen Beziehungen hatten darin eine um 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit zu überleben. Auch in den Blue Zones taucht das Muster überall auf. Auf Okinawa gibt es die Moai, kleine Gruppen, die sich ein Leben lang begleiten. In den sardischen Bergdörfern trifft man sich abends in der Dorfmitte. Kurz gesagt: Longevity ist kein Einzelsport.
Wie das Prinzip bei einzelnen Verläufen aussieht, zeigen unsere Beiträge „Zehn Jahre entzündete Augen: Warum Patricias Wende ausgerechnet in der Vene begann"und „Fünf Stunden Schlaf, ein Viertel Stress: Was Nicos Nervensystem in zwei Monaten gelernt hat". In beiden Fällen stand vor der Behandlung ein langes Gespräch.
Die nächsten Termine
Wir freuen uns sehr über die vielen neuen Gesichter, die an diesem Tag den Weg zu uns gefunden haben, und wir hoffen, Sie sind mit neuer Energie und ein paar guten Impulsen nach Hause gegangen.
Berlin war deshalb auch kein einmaliger Ausreißer, sondern der Anfang. Solche Tage wird es ab jetzt regelmäßig geben und die nächsten Termine stehen bereits fest:
Düsseldorf: 17.09
Rostock: 24.09
Berlin: 08.10
Köln: 15.10
Die Events sind für unsere Members gedacht. Wer dabei sein möchte, meldet sich am besten frühzeitig, denn die Plätze sind begrenzt.