Unsere eigene Longevity-Studie mit dem MultiFRAX

MultiFRAX-Behandlung bei Nicole im Longevity Club Düsseldorf

Das Wichtigste in Kürze:

  • Eine Sitzung ist ein schöner Nachmittag. Drei Sitzungen sind ein Ergebnis. Das sagt die bekannteste Studie zur Wellenlängen-Kombination des MultiFRAX, und genau da haben wir angesetzt.

  • Wir haben die Studie gelesen und gedacht: Das können wir auch. Also gibt es jetzt unsere eigene Longevity-Club-Studie, angelehnt an das Original: drei MultiFRAX-Sitzungen bei Nicole in Düsseldorf, vier bis sechs Wochen Abstand, Fotos vorher, direkt danach, an Tag 2 und Tag 3 und am Ende. Testperson: ich.

  • Das Ergebnis hat uns überzeugt. Die Serie steht jetzt fest im Club, und für alle, die mehr wollen, kombinieren wir MultiFRAX im Wechsel mit RF Microneedling. Die Verläufe, die wir damit gerade sehen, zeigen wir gerne.

Falls Sie hier zum ersten Mal mitlesen: Ich bin Kate. Biohackerin aus Überzeugung, regelmäßig auf Longevity-Events in den USA unterwegs, und ich lese vermutlich mehr Studien, als gut für mich ist. Außerdem unterstütze ich das Team von U - The Longevity Club im Marketing.

Das sage ich jedes Mal offen, damit Sie wissen, woher ich komme. Und genau deshalb lege ich mich in dieser Reihe selbst auf die Liege und erzähle Ihnen ehrlich, wie es war.

Dieses Mal ging es um mehr als eine Behandlung. Dieses Mal ging es um eine Studie. Unsere eigene.

Eine Studie, ein Gedanke: Das können wir auch

Im Club lesen wir Studien nicht, um sie zu zitieren. Wir lesen sie, um zu prüfen, ob sich das, was darin steht, auf unsere Liegen übertragen lässt. Bei einer Arbeit war der Gedanke danach ziemlich schnell da.

„Safety and Efficacy of a 1550nm/1927nm Dual Wavelength Laser for the Treatment of Photodamaged Skin" (Narurkar et al., Journal of Drugs in Dermatology, 2018) ist die bekannteste Studie zu genau der Wellenlängen-Kombination, mit der auch unser MultiFRAX arbeitet. 35 Personen mit lichtgealterter Haut, bis zu vier Sitzungen, Kontrollen nach einer Woche, einem Monat und drei Monaten.

Nach drei Monaten lag die Verbesserung der Lichtschäden je nach Merkmal zwischen 21 und 43 Prozent, am deutlichsten bei feinen Fältchen und bei der Rauigkeit der Haut. Rötungen und leichte Schwellungen waren vorübergehend und innerhalb von sieben bis zehn Tagen abgeklungen.
Und dann der Satz, der bei uns hängen geblieben ist: Der Effekt auf Lichtschäden und Pigmentierung war nach einer Serie von bis zu drei Behandlungen am größten.

Drei Behandlungen. Nicht eine. Wir haben die Studie im Team gelesen, uns angesehen und gedacht: Das können wir auch.

Der Vollständigkeit halber, weil wir es genau nehmen: Die Studie wurde mit einem anderen Lasersystem durchgeführt, das dieselben beiden Wellenlängen kombiniert.
Das Prinzip ist dasselbe, das Gerät nicht identisch. Und Studienwerte sind Mittelwerte einer Gruppe, kein Versprechen für ein einzelnes Gesicht. Genau deshalb wollten wir es selbst wissen.

Unsere eigene Longevity-Club-Studie

Also haben wir unsere eigene Studie aufgesetzt, angelehnt an das Original. Drei MultiFRAX-Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen, eine Hautanalyse vorher, feste Ziele, Fotos vorher, direkt nach der Sitzung, an Tag 2 und Tag 3 und am Ende, und ein ehrliches Protokoll dazwischen. Angelegt als Fallstudie: eine Testperson, sauber dokumentiert. Und diese Testperson bin ich.

Behandelt hat mich Nicole in Düsseldorf. Vor der ersten Sitzung hat sie sich meine Haut in Ruhe angesehen und drei Ziele festgelegt, an denen wir uns über alle drei Termine gemessen haben: ein ebenmäßigeres Hautbild, feinere Poren und die kleinen Mimikfältchen um die Augen. Kein Wunschzettel, sondern ein Plan.


Was der MultiFRAX in der Haut macht

Kurz zum Gerät, damit Sie wissen, worüber wir sprechen. Der MultiFRAX ist ein nicht-ablativer, fraktionierter Laser. Nicht-ablativ heißt: Die Hautoberfläche bleibt intakt. Fraktioniert heißt: Der Laser behandelt nicht die ganze Fläche, sondern setzt tausende mikrofeine Wärmepunkte von etwa 150 Mikrometern, und das Gewebe dazwischen bleibt unberührt.

Ich beschreibe das gerne wie Vertikutieren für die Haut. Kleine, gezielte Reize, und die Haut antwortet mit frischem Kollagen und neuen Zellen.

Das Besondere sind die zwei Wellenlängen, die im selben Durchgang abgegeben werden. 1550 Nanometer dringen in die Lederhaut vor, dort, wo Kollagen und Elastin entstehen, und geben den Impuls für Struktur und Festigkeit.

1927 Nanometer arbeiten weiter oben, an Pigmentflecken, Sonnenschäden und einem fahlen Teint. Nicole bringt es beim Dreh in einem Satz auf den Punkt: Die Fibroblasten werden angeregt, Kollagen und Elastin werden gebildet, und Pigment lässt sich gleich mitbehandeln.

Wie die Haut aus so einem Reiz neues Kollagen baut, und warum das anders funktioniert als Kollagen zum Trinken, lesen Sie in unserem Beitrag Kollagen trinken oder Kollagen bilden? Was die Haut wirklich braucht.

So lief jede Sitzung ab

Jede der drei Sitzungen folgte demselben Ablauf. Reinigung, auf Wunsch eine betäubende Creme, Schutzbrille. Dann fährt Nicole in vier Durchgängen über die Haut, was je nach Areal 20 bis 30 Minuten dauert.

Direkt danach kommt der Schritt, den ich schon in meiner ersten Folge Kate testet: Der Multifrax-Laser und wie sich echter Service anfühlt so mochte: Nach dem Laser ist die Haut rund 24 Stunden lang besonders aufnahmefähig, deshalb arbeitet Nicole sofort einen Booster ein, bei mir den NCTF Booster fürs Gesicht.

Danach eine beruhigende Maske, 20 Minuten Ruhe, und für zuhause die Pflege von ASUMI plus konsequent Lichtschutzfaktor 50.

Beim dritten Termin lief die Kamera mit, und Nicole hat mich mittendrin gefragt, ob es weh tut. Meine Antwort steht so im Video: Es sind kleine Impulse, die ein bisschen heiß sind, aber es ist voll erträglich. Vor der allerersten Sitzung hatte ich Respekt davor. Der war unbegründet.

 
Beruhigende Maske direkt nach der MultiFRAX-Sitzung
 

Vorher, direkt danach, Tag 2, Tag 3 und am Ende: Das Protokoll meiner Haut

Jetzt der Teil, für den es diese Reihe gibt. Alle Fotos habe ich selbst mit dem Handy gemacht, ungeschminkt und ohne Filter. Was hier steht, ist meine Haut und meine Erfahrung, kein Versprechen für Ihre.

Vorher.
So sah meine Haut aus, bevor Nicole angefangen hat: gereinigt, ohne Make-up, auf der Liege. Man sieht die kleinen Sonnenflecken auf den Wangen, und genau da wollten wir hin.

Kate vor der MultiFRAX-Sitzung auf der Behandlungsliege, Haut gereinigt und ungeschminkt

Vorher: auf der Liege, ungeschminkt.

Direkt danach.
Die Haut ist flächig gerötet, am stärksten auf den Wangen und auf der Stirn, und sie glänzt vom Booster und der Maske. Sie fühlt sich an wie nach einem Nachmittag in der Sonne ohne Hut: warm, gespannt, empfindlich. Ich hatte an diesen Abenden nichts vor, und das war eine gute Entscheidung. Nicht, weil ich mich nicht hätte zeigen können, sondern weil die Haut Ruhe wollte. Kühlen tut gut, Make-up habe ich weggelassen.

Kate direkt nach der MultiFRAX-Sitzung, die Haut ist deutlich gerötet

Direkt danach: die Haut ist flächig gerötet.

Tag 2.
Die Rötung bleibt länger, als ich gedacht hatte. Am zweiten Tag sind die Wangen noch deutlich rot, das Foto habe ich im Auto gemacht. Dazu kommt etwas, das man mehr spürt, als man es sieht: Die Haut wird rau, fast wie feines Sandpapier. Das sind die winzigen Mikrokrusten der behandelten Punkte, und sie gehören dazu. Nicht reiben, nicht peelen, nur pflegen und schützen. Ich war an Tag 2 trotzdem ganz normal unterwegs, nur eben mit roten Wangen.

Kate an Tag 2 nach der MultiFRAX-Sitzung, die Wangen sind noch gerötet

Tag 2: die Wangen sind noch rot.

Tag 3: die Pünktchen.
Jetzt kommt der Teil, der viele überrascht, wenn sie ihn nicht kennen. Die Rötung ist weitgehend weg, dafür ist die Haut übersät mit winzigen dunklen Pünktchen, auf den Wangen, an den Schläfen und unter den Augen. Das sieht aus wie sehr viele kleine Sommersprossen und fühlt sich an wie Sandpapier. Was Sie da sehen, sind die tausenden Mikropunkte, die der Laser gesetzt hat. Jede dieser winzigen Säulen hat die Haut an der Oberfläche mit einer Mini-Kruste verschlossen, und darin steckt genau das, was die Haut gerade loswird: beschädigte Zellen und Pigment. In der Fachliteratur heißen diese Pünktchen MENDs, kurz für microscopic epidermal necrotic debris, beschrieben in der Arbeit „Skin responses to fractional photothermolysis“ (Laubach et al., Lasers in Surgery and Medicine, 2006). Die Haut schiebt sie in den folgenden Tagen von selbst nach oben und stößt sie ab. Deshalb gilt an Tag 3 die wichtigste Regel: nicht kratzen, nicht peelen, nur Pflege und Lichtschutz. Ich zeige Ihnen diese Phase bewusst auf zwei Fotos, einmal nah an der Wange und einmal im ganzen Gesicht, weil es genau der Moment ist, vor dem man sich ohne Vorwarnung erschrecken würde. Mit Make-up fällt es kaum auf, ich bin damit ganz normal durch den Alltag gegangen.

Kates Gesicht an Tag 3 nach dem MultiFRAX, feine Pünktchen auf Wange und Schläfe, keine Rötung mehr

Tag 3: Die winzigen Pünktchen an Wange und Schläfe. Im ganzen Gesicht, die Rötung ist weg.

Tag 4 bis 7.
Die Pünktchen lösen sich nach und nach von selbst, die Rauigkeit verschwindet, und darunter kommt eine Haut zum Vorschein, die schon nach der ersten Sitzung frischer aussah als vorher. Das ist die Oberfläche, die sich erneuert hat. Die eigentliche Arbeit in der Tiefe fängt jetzt erst an.

Die Wochen dazwischen.
Hier passiert das, was man nur mit Abstand sieht. Zwischen den Sitzungen fiel mir jedes Mal auf, dass sich die Haut gleichmäßiger anfühlt und das Licht ruhiger darauf fällt. Nach der zweiten Sitzung haben mich zum ersten Mal Leute gefragt, ob ich im Urlaub war.

Am Ende, nach der dritten Sitzung.
Die beiden letzten Fotos sind gut zwei Wochen nach der dritten Sitzung entstanden, draußen in der Sonne, ungeschminkt. So sieht meine Haut jetzt aus. Meine Poren an Nase und Wangen sind sichtbar feiner.
Das Hautbild ist ebenmäßiger, und die kleinen Sonnenflecken, die ich seit ein paar Sommern mit mir herumtrage, sind deutlich blasser. Die Mimikfältchen um die Augen sind weicher.
Nicht weg, das hatte ich nie erwartet, aber weicher. Und die Haut hat diesen Glow, den man sonst nur nach zwei Wochen Schlaf und Meer hat. Und das Wichtigste dabei: Das ist kein Endergebnis, sondern ein Zwischenstand.
Der Laser hat die Fibroblasten angestoßen, und die bauen jetzt in der Tiefe neues Kollagen und Elastin auf. Dieser Prozess läuft nach der letzten Sitzung noch Monate weiter, in der Regel bis zu einem halben Jahr. Die Haut, die Sie auf den beiden Fotos sehen, ist also noch nicht fertig. Sie arbeitet weiter.

Kate nach drei MultiFRAX-Sitzungen im Tageslicht, zweite Aufnahme

Nach drei Sitzungen.

Was wir aus unserer Studie mitnehmen

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nicht, weil eine einzelne Sitzung ein Wunder vollbracht hätte, sondern weil sich das Prinzip aus der Studie bei uns bestätigt hat: Der Effekt baut sich über die Serie auf.

Deshalb bieten wir MultiFRAX im Club jetzt als Serie von drei Sitzungen an, im Abstand von vier bis sechs Wochen, mit Booster direkt im Anschluss und einer Hautanalyse davor. Welche Einstellungen, welches Areal und welcher Booster zu Ihnen passen, entscheidet Nicole nach Ihrer Haut, nicht nach Schema.

Und für alle, die Hautbild und Festigkeit gleichzeitig angehen möchten, gehen wir gerade noch einen Schritt weiter: Wir kombinieren MultiFRAX im Wechsel mit RF Microneedling.

Die Logik ist einfach. Der Laser arbeitet an Oberfläche und Pigment und setzt den Kollagenimpuls, das Radiofrequenz-Needling bringt Wärme gezielt in die Tiefe und verdichtet die Haut von innen. Im Wechsel bekommt die Haut beide Reize, aber nie beide auf einmal, und zwischen den Terminen Zeit, jede Erneuerungsrunde in Ruhe abzuschließen.

Die Verläufe, die wir damit gerade sehen, sind sehr schön. Wie RF Microneedling für sich allein wirkt, zeigt unser Beitrag Haut vergisst nicht: Wie Christian zu neuem Glow fand. Ob die Kombination für Sie sinnvoll ist, klären wir in der Analyse.

Mein Fazit

Eine Sitzung war ein schöner Freitag. Drei Sitzungen waren ein Ergebnis.

Das ist für mich der Kern dieser Folge. Die Studie hat gesagt, dass die Serie den Unterschied macht. Unsere eigene Studie hat es bestätigt, und meine Haut hat es unterschrieben.

Was dazugehört, sage ich genauso ehrlich: zwei Abende, an denen man sich Ruhe gönnt, zwei Tage rote Wangen, ein paar Tage Pünktchen und Sandpapier, konsequenter Sonnenschutz und Geduld, weil der wichtigste Teil in der Tiefe passiert, wo man ihn nicht sieht, und noch bis zu einem halben Jahr weitergeht.

Wenn Sie sich fragen, ob MultiFRAX für Ihre Haut das Richtige ist, laden wir Sie zu einem persönlichen Erstgespräch bei U – The Longevity Club ein.
Wir sehen uns Ihre Haut in Ruhe an, wir hören zu, und dann entscheiden wir gemeinsam, ob es der Laser wird, das Needling, die Kombination oder etwas ganz anderes.

Das war meine dritte Folge von Kate testet. Die ersten beiden finden Sie hier: Kate testet: Der Multifrax-Laser und wie sich echter Service anfühlt und Kate testet: Die Psych-Stabil-Infusion.

Beim nächsten Mal probiere ich wieder etwas für Sie aus und berichte Ihnen ehrlich davon. Bleiben Sie dran.

 
 
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